Landtagswahlen in Schleswig-Holstein

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Aus den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein ging die CDU nach erfolgreicher Aufholjagd ihres Spitzenkandidaten Daniel Günther als Siegerin hervor. Für die bisher mit knapper Mehrheit regierende Koalition aus SPD, Grünen und SSW reichten die Stimmanteile nicht mehr, obwohl sich sachpolitisch kein massiver Wechselwille abzeichnete. Verluste erlitt vor allem die SPD, deren Ministerpräsident Torsten Albig laut Umfragen eine vergleichsweise blasse Figur machte. Leichte Einbußen verbuchten auch die Grünen und der SSW, der als Partei der dänischen Minderheit allerdings von der 5 %-Hürde befreit ist. Deutlich verbessern konnte sich die FDP (+ 3,3), was sie zu einem guten Teil dem Ansehen ihres Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Wolfgang Kubicki, verdankte. Die Linke scheiterte erneut an der 5 %-Hürde und die Piraten brachen auf nur noch 1,2 % ein. Dagegen schaffte die AfD zum zwölften Mal in Folge den Sprung in ein Landesparlament, allerdings relativ schwach mit 5,9 %. CDU, FDP und Grüne verständigten sich auf eine sogenannte „Jamaika-Koalition“ bislang erst der zweite Versuch mit einem solchen Modell (nach dem Saarland 2012). Ende Juni wurde Daniel Günther mit 42 von 73 Stimmen zum Ministerpräsidenten gewählt.

Seitenanzahl: 1
Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
Ausgabe: 07/2017
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