Landtagswahlen in Niedersachsen

Landtagswahlen in Niedersachsen

Infografik Nr. 093706

Als im Februar 2003 der niedersächsische Landtag gewählt wurde, entlud sich die verbreitete Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Lage und der rot-grünen Bundespolitik in einem wahren Strafgericht über die SPD, während die CDU fast zur absoluten Mehrheit hinaufkatapultiert wurde. Fünf Jahre später, zur Landtagswahl am 27.1.2008, hatten sich die Verhältnisse konsolidiert ...

Welchen Download brauchen Sie?

Als im Februar 2003 der niedersächsische Landtag gewählt wurde, entlud sich die... mehr
Mehr Details zu "Landtagswahlen in Niedersachsen"

Als im Februar 2003 der niedersächsische Landtag gewählt wurde, entlud sich die verbreitete Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Lage und der rot-grünen Bundespolitik in einem wahren Strafgericht über die SPD, während die CDU fast zur absoluten Mehrheit hinaufkatapultiert wurde. Fünf Jahre später, zur Landtagswahl am 27.1.2008, hatten sich die Verhältnisse konsolidiert: Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) konnte sich auf breite Zustimmung stützen, die Führungsrolle seiner Partei war trotz einer gemischten Regierungsbilanz kaum gefährdet. Die SPD hatte dem personell und programmatisch keine zwingenden Alternativen entgegenzusetzen und musste sich obendrein der Konkurrenz durch die Linke erwehren. Da der Wahlausgang bereits ausgemacht schien, hatten beide großen Parteien Mühe, ihre Wähler zu mobilisieren. So rutschte die CDU auf 42,5 % der Zweitstimmen ab (- 5,8 %-Punkte) und die SPD verschlechterte sich auf 30,3 % (- 3,1 %-Punkte). FDP und GRÜNE gewannen mit 8,2 bzw. 8,0 % der Stimmen leicht hinzu. Als Sprachrohr des sozialen Protests Ministerinnen und Minister schaffte die LINKE mit 7,1 % mühelos den Sprung in den (verkleinerten) Landtag. Nach der Wahl erneuerten CDU und FDP ihre Regierungskoalition; Christian Wulff wurde als Ministerpräsident bestätigt.

Zuletzt angesehen