Online-Banking

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Infografik Nr. 457121

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Online-Banking

In Deutschland hat sich Online-Banking innerhalb weniger Jahre zu einer der meistgenutzten Tele-Dienstleistungen entwickelt. Online-Banking (auch Electronic Banking, eBanking, Homebanking) erlaubt es, Bankgeschäfte zu Hause, im Büro oder unterwegs zeitsparend und komfortabel am Bildschirm zu erledigen. Es hat damit nicht nur das Dienstleistungsprofil der eingeführten Banken erweitert, sondern auch spezielle Onlinebanken (Direktbanken) hervorgebracht, die ohne ein kostspieliges Filialnetz auskommen. Welche Geschäfte im Einzelnen ausgeführt werden können, unterscheidet sich von Bank zu Bank. Im Allgemeinen bieten Kreditinstitute ihren Online-Kunden die Möglichkeit, den Stand ihres Kontos abzufragen, Überweisungen zu veranlassen, Daueraufträge einzurichten oder zu ändern und Wertpapieraufträge zu erteilen.

Nach Angaben der Deutschen Bundesbank stieg die Anzahl der Online-Konten bei den deutschen Kreditinstituten Ende 2011 auf 47,9 Millionen. Zum Vergleich: Ende 2000 gab es rund 15,1 Mio, Ende 1995 sogar erst 1,4 Mio Online-Konten. Die hohe Zahl der Konten erklärt sich daraus, dass sie sowohl Privat- als auch Geschäftskonten umfasst und dass Kontoinhaber häufig über mehrere Online-Konten verfügen.

Datensicherheit ist das A und O beim Online-Banking. Ungeschützte Kommunikation per Internet kann von Datenspionen relativ einfach abgefangen und in krimineller Absicht ausgewertet werden. Die Banken setzen deshalb Verfahren ein, die den Übertragungsweg und die Verarbeitung der Kundendaten vor fremdem Zugriff schützen sollen. Um diese Hürden zu umgehen, versuchen Betrüger u.a. durch Phishing (Abfragen von Zugangsdaten durch gefälschte E-Mails) oder mit Hilfe von Trojanern (Spionageprogrammen, die in die Computer der Nutzer eingeschleust werden) an die sensiblen Daten zu gelangen. Die Online-Kunden sind deshalb zu eigenen Schutzvorkehrungen angehalten.

Die Banken bieten ihren Kunden unterschiedliche Sicherheitstechniken an, die das Online-Banking gegen unbefugten Zugriff schützen sollen. Bei den PIN/TAN-Verfahren ist der Zugang zum Online-Konto durch eine PIN oder ein Passwort geschützt. Sodann muss jeder Auftrag durch eine nur für diesen Vorgang gültige Transaktionsnummer (TAN) „unterschrieben“ werden. Die TAN wird aus einer Liste abgefragt, per SMS übertragen oder in einem TAN-Generator erzeugt. Als weitere Möglichkeit kommt die Verwendung einer Signaturkarte in Frage, auf der die Kundenidentifizierung gespeichert ist. Nur mit Hilfe dieser Karte kann auf das entsprechende Konto zugegriffen werden.

Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
color: Komplette Online-Ausgabe als PDF-Datei.
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Ausgabe: 12/2012
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