Brennpunkte des Weltgeschehens 2020

Brennpunkte des Weltgeschehens 2020

Infografik Nr. 600101

Corona-Pandemie, die US-Wahl, Brexit. Nur einige der „Brennpunkte des Weltgeschehens 2020“. Hier herunterladen!

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Es gibt Jahre, die durch besondere Geschehnisse aus dem gleichförmigen Fluss der Zeiten herausragen. 2020 war so ein Jahr. Es hatte mit beunruhigenden Nachrichten über die Lage im kriegszerstörten Syrien und in Libyen begonnen. Die Tötung des Chefs der al-Quds-Brigaden, des iranischen Generals Soleimani, durch eine US-Drohne (2.1.) ließ eine Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Iran erwarten. Im Lauf des Januars häuften sich Meldungen aus China über das Auftreten eines neuartigen Corona-Virus, das zu schwerwiegenden Atemwegserkrankungen (COVID-19) führen konnte. Am 30.1. rief die Weltgesundheitsorganisation WHO eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ aus, am 11.3. eine weltweite Pandemie. Inzwischen hatte sich das Virus über menschliche Kontakte schon rund um den Globus ausgebreitet, vor allem in die USA und nach Europa.

Die besonders betroffenen Staaten reagierten mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens („lockdown“: Schließung von Gaststätten und Hotels, Geschäften, Kultur- und Sporteinrichtungen, Schulen, Betrieben usw.) auf die steigenden Ansteckungszahlen. Die Wirtschaftstätigkeit wurde, auch durch Grenzschließungen, Reiseverbote und Quarantänevorschriften, stark abgebremst, so dass die einzelnen Volkswirtschaften in eine tiefe Rezession abglitten. Parallel dazu begann der Wettlauf von Forschungseinrichtungen um die Entwicklung von Impfstoffen, die gegen das Virus wirksam sind. Tatsächlich konnten noch vor Jahresende die ersten Impfstoffe zur Anwendung freigegeben werden. Die Zahl der Toten, die durch oder mit COVID-19 gestorben waren, belief sich Ende 2020 aber bereits auf 1,8 Millionen.

Die meisten Infektionen wurden in den USA registriert, wo Präsident Trump der Pandemie eher abwartend begegnete. Wie in Europa wurden riesige Unterstützungsprogramme mobilisiert, um die wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Am 3.11. fand die US-Präsidentschaftswahl statt, in der Trump dem demokratischen Herausforderer Joe Biden deutlich unterlag. Nach der Wahl versuchte er aber mit der unbewiesenen Behauptung, es habe massenhafte Wahlfälschung gegeben, mit Drohungen und Klagen das Wahlergebnis zu seinen Gunsten umzubiegen und verzögerte die Vorbereitungen zur Amtsübergabe an Biden. Am 15.12. bestätigte das Wahlmännerkollegium jedoch Bidens Sieg mit 306 zu 232 Stimmen.

Zum 1.2. schied Großbritannien nach fast 5 Jahrzehnten aus der Europäischen Union aus. Erst kurz vor Ende der Übergangsfrist gelang es, ein Abkommen über die künftige Zusammenarbeit, insbesondere über die Handelsbeziehungen, zwischen Großbritannien und der EU abzuschließen (24.12.).

Ausgabe: 01/2021
Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
color: Komplette Online-Ausgabe als PDF-Datei.
s/w-Version: Komplette Online-Ausgabe als PDF-Datei.
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