Die Wähler und ihre Stimmen

Die Wähler und ihre Stimmen
Seitenanzahl

1

Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 bewarben sich 4828 Wahlkreis- und Listenkandidaten um ein Bundestagsmandat. 34 Parteien stellten sich in mindestens einem Bundesland mit einer Landesli ...

Produktformat

Auswahl zurücksetzen
Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 bewarben sich 4828 Wahlkreis- und Listenkandidaten... mehr
Mehr Details zu "Die Wähler und ihre Stimmen"

Bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 bewarben sich 4828 Wahlkreis- und Listenkandidaten um ein Bundestagsmandat. 34 Parteien stellten sich in mindestens einem Bundesland mit einer Landesliste zur Wahl. Über ihren Erfolg oder Misserfolg hatten die rund 61,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger zu entscheiden, die zur Wahl aufgerufen waren. 47,0 Millionen Wahlberechtigte machen von ihrem Recht Gebrauch und gaben im Wahllokal oder per Briefwahl ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung war mit 76,2 % weit höher als bei den vorangegangenen Wahlen (2013: 71,5 %, 2009: 70,8 %). Auf Länderebene schwankte sie zwischen 68,1 % in Sachsen-Anhalt und 78,3 % in Baden-Württemberg.

Von den abgegebenen Zweitstimmen wurden knapp 0,5 Millionen als ungültig gewertet. Es blieben somit 46,5 Millionen gültige Zweitstimmen. Davon entfielen 44,2 Millionen auf die sieben Parteien, die über die 5 %-Hürde kamen und damit in den neuen Bundestag einzogen (CDU, SPD, AfD, FDP, LINKE, GRÜNE und CSU). Weitere 2,3 Millionen Stimmen wurden für Parteien abgegeben, die an der Sperrklausel scheiterten, darunter die Freien Wähler, die PARTEI und die Tierschutzpartei.

Rechnet man diese unwirksam gebliebenen gültigen Stimmen mit den ungültigen Stimmen und den 14,7 Millionen nicht abgegebenen Stimmen der Nichtwähler zusammen, so blieben insgesamt 17,5 Millionen, das heißt mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigten, ohne Einfluss auf die Zusammensetzung des neugewählten Bundestags.

Seitenanzahl: 1
Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
color: Komplette Online-Ausgabe als PDF-Datei.
s/w-Version: Komplette Online-Ausgabe als PDF-Datei.
eps: eps-Version
Ausgabe: 11/2017
Zuletzt angesehen