Max-Planck-Gesellschaft

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Infografik Nr. 505230

Die Max-Planck-Gesellschaft

Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (MPG) ist die größte und bedeutendste Forschungsorganisation in Deutschland. Als Nachfol ...

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Die Max-Planck-Gesellschaft

Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (MPG) ist die größte und bedeutendste Forschungsorganisation in Deutschland. Als Nachfolgerin der 1911 gegründeten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft entstand sie am 26. Februar 1948 neu. Mit ihrem Namen erinnert sie an den Physiker und Nobelpreisträger Max Planck (1858-1947). Die Max-Planck-Gesellschaft sieht ihre Aufgabe darin, die Grundlagenforschung in ausgewählten Bereichen der chemisch-physikalisch-technischen Wissenschaften, der biologisch-medizinischen Wissenschaften und der Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaften voranzutreiben. Sie greift insbesondere neue, zukunftsträchtige Forschungsrichtungen auf, die an den Universitäten noch keinen angemessenen Platz gefunden haben oder wegen ihres fächerübergreifenden Charakters oder wegen des Aufwands, den sie erfordern, nicht ohne Weiteres an einer Hochschule betrieben werden können. Als Trägerorganisation bietet die Max-Planck-Gesellschaft eine gemeinsame Plattform für mittlerweile 80 Institute und sonstige Forschungseinrichtungen in Deutschland und im Ausland.

Die Max-Planck-Gesellschaft wendet sich immer wieder neuen, vielversprechenden Forschungsthemen zu. Dies zeigt sich nach außen auch in der Neuausrichtung oder Neugründung von Instituten. Aktuelle Beispiele für neu errichtete Forschungszentren sind die Max-Planck-Institute für die Physik des Lichts (in Erlangen), für die Biologie des Alterns (in Köln) und zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften (in Göttingen). Voraussetzung für die Aufnahme neuer Forschungsrichtungen ist, dass Forscherpersönlichkeiten gefunden werden, unter deren Leitung wissenschaftliche Spitzenleistungen zu erwarten sind. Die Institute sind innerhalb des Rahmens, den die Organe der MPG festgelegt haben, weitgehend autonom; sie verfügen über ihren eigenen Haushalt und können ihre wissenschaftliche Arbeit frei und unabhängig betreiben. Produktive Forscher an Universitäten können als Max-Planck-Fellows in die Arbeit der Institute eingebunden werden.

Als Selbstverwaltungsorganisation berät und beschließt die Max-Planck-Gesellschaft in ihrem Senat u.a. über die Gründung, Schließung oder Neuorientierung von Instituten, über die Berufung der leitenden Wissenschaftler und über die Aufteilung der Haushaltsmittel. Die Mittel für ihre Arbeit – 2011 rund 1,8 Mrd € – werden überwiegend von Bund und Ländern bereitgestellt. Anfang 2011 zählte die MPG insgesamt rund 16870 Mitarbeiter, darunter 5220 Wissenschaftler. Hinzu kamen 4640 Stipendiaten und Gastwissenschaftler.

Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
color: Komplette Online-Ausgabe als PDF-Datei.
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Ausgabe: 11/2011
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