Bevölkerung in den Ländern 2060

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Bevölkerung in den Ländern 2060

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Bevölkerung in den Ländern 2060

Wie wird unsere Gesellschaft in einigen Jahrzehnten aussehen? Wer verdient die Einkommen und zahlt die Renten? Gibt es genügend Kinder und ausreichend Menschen im Erwerbsalter? Und wie groß ist die Bevölkerung dann überhaupt? Antworten auf solche Fragen sollen die Bevölkerungsvorausberechnungen liefern, die von den Statistischen Ämtern der Bundesrepublik alle paar Jahre durchgeführt werden, aktuell für den Zeitraum von 2013 bis 2060.

In diese modellhaften Berechnungen werden neben der aktuellen Altersstruktur der Bevölkerung verschiedene Annahmen über die künftige Entwicklung der Geburten, der Sterblichkeit und der Wanderungen eingespeist, so dass sich am Ende eine ganze Bandbreite denkbarer Zukunftspfade ergibt. Je nachdem, wie hoch z.B. der Anstieg der Lebenserwartung und die jährliche Zuwanderung veranschlagt wird, bewegt sich die Bevölkerungszahl Deutschlands im Jahr 2060 voraussichtlich zwischen 67,5 und 78,6 Millionen.

Auf der Grundlage zweier Modellvarianten der neuesten, 13. Bevölkerungsvorausberechnung liegen nun auch aufeinander abgestimmte Zahlenreihen für die einzelnen Bundesländer vor. Beide gehen übereinstimmend davon aus, dass sich die heute erkennbaren Geburten- und Sterblichkeitstrends fortsetzen, unterscheiden sich aber in den Annahmen zur Zuwanderung. Im einen Fall würde Deutschland bis 2060 rund 6,3 Millionen Immigranten hinzugewinnen, im anderen Fall, bei langfristig stärkerer Zuwanderung, wären es 10,3 Millionen. An diesen Wanderungsgewinnen sind die einzelnen Bundesländer in unterschiedlichem Maß beteiligt; hinzu kommen (bis 2040) Bevölkerungsgewinne und -verluste aus der Binnenwanderung zwischen den Ländern.

In der hier betrachteten Variante mit stärkerer Zuwanderung steigt die Bevölkerung von 80,8 Mio (2013) auf 82,0 Mio (2020), schrumpft dann aber kontinuierlich und liegt 2060 mit 73,1 Mio um rund 10 % niedriger als am Anfang. Für die ostdeutschen Flächenländer sind weitere, massive Bevölkerungsverluste absehbar. Gemessen am Stand des Jahres 2013 schrumpfen ihre Einwohnerzahlen um 20 bis 34 %. Die west- und norddeutschen Flächenländer, darunter Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, büßen 12 bis 15 % ihres derzeitigen Bevölkerungsstands ein, während die südlichen Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen ihre ursprüngliche Einwohnerzahl nahezu halten können. Mit einer langfristig wachsenden Bevölkerung können nur die beiden großen Stadtstaaten Berlin und Hamburg rechnen. Die Einwohnerschaft Berlins nimmt nach diesen Berechnungen bis 2060 sogar um 15 % auf 3,9 Mio zu.

Seitenanzahl: 1
Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
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Ausgabe: 10/2015
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