Landtagswahlen in Brandenburg

Landtagswahlen in Brandenburg

Infografik Nr. 093185

In den brandenburgischen Landtagswahlen vom September 2019 spiegelten sich die Umbrüche in der Parteienlandschaft auf Bundesebene wider, wenn auch mit landesspezifischem Gepräge. So zeigte sich auch in Brandenburg der Vertrauensverlust in die früheren „Volksparteien“ SPD und CDU, die beide deutlich an Stimmen einbüßten.

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In den brandenburgischen Landtagswahlen vom September 2019 spiegelten sich die Umbrüche in der Parteienlandschaft auf Bundesebene wider, wenn auch mit landesspezifischem Gepräge. So zeigte sich auch in Brandenburg der Vertrauensverlust in die früheren „Volksparteien“ SPD und CDU, die beide deutlich an Stimmen einbüßten. Unter dem immer noch relativ populären Ministerpräsidenten Dietmar Woidke konnte sich die SPD jedoch als stärkste Kraft halten. Ihr bisheriger Koalitionspartner, die LINKE, verlor dagegen fast 8 Prozentpunkte, während die AfD ihr Ergebnis von 2014 nahezu verdoppelte und zweitstärkste Partei wurde – eine Entwicklung, wie sie ähnlich auch in anderen ostdeutschen Ländern zu beobachten war. Zu den Gewinnern gehörten auch die GRÜNEN, die – dem Bundestrend folgend – von der neuen Popularität des Klimaschutzes profitierten. Insgesamt hat die Wahl die Parteienlandschaft in Brandenburg grundlegend umgeformt. Für eine Fortsetzung der rot-roten Koalition gab es keine Mehrheit mehr. Mit der AfD wollte keine andere Partei koalieren. Woidke fand schließlich in der CDU und den GRÜNEN Partner, mit denen er eine neue Regierung bilden konnte. Am 20.11.2019 wurde er vom Landtag mit 47 von 87 gültigen Stimmen wiedergewählt.
Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
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Ausgabe: 01/2020
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