Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus

Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus

Infografik Nr. 093170

Licht und Schatten liegen in Berlin dicht beieinander. Überdurchschnittliches Wachstum, sinkende Arbeitslosigkeit und der Glanz einer Kulturmetropole stehen auf der einen Seite; eine oft überforder ...

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Licht und Schatten liegen in Berlin dicht beieinander. Überdurchschnittliches Wachstum, sinkende Arbeitslosigkeit und der Glanz einer Kulturmetropole stehen auf der einen Seite; eine oft überforderte Verwaltung, rasant steigende Mieten und der Imageverlust durch den unvollendeten Flughafenbau auf der anderen. Angesichts der Probleme durch Wohnungsnot und Flüchtlingszustrom hinterließ die seit 2011 regierende SPD-CDU-Koalition einen eher schwachen Eindruck. Bei der Wahl im Herbst 2016 wurden beide Parteien deshalb schwer abgestraft: Die SPD blieb zwar stärkste Partei, kam aber nur auf 21,6 % der Zweitstimmen – das bisher schwächste Ergebnis einer „Siegerin“ bei Länderwahlen; die CDU rutschte gar auf 17,6 % ab. In einem zum Teil populistisch aufgeheizten Wahlklima gab es deshalb andere Gewinner: Bei stark gestiegener Wahlbeteiligung erzielte die LINKE einen kräftigen Zuwachs (auf 15,6 %) und die AfD kam, auch dank zahlreicher „Denkzettel“-Stimmen, aus dem Stand auf 14,2 %. Die GRÜNEN hielten mit 15,2 % annähernd ihre Position. Mit deutlichem Zugewinn (auf 6,7 %) kehrte die FDP ins Abgeordnetenhaus zurück, während die Piraten es abgeschlagen wieder verlassen mussten. Zur Bildung des Senats fanden sich SPD, LINKE und GRÜNE in einer Dreier-Koalition zusammen.

Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
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Ausgabe: 01/2017
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