Deutscher Industrie- und Handelskammertag - DIHK

Deutscher Industrie- und Handelskammertag - DIHK

Infografik Nr. 236126

Deutscher Industrie- und Handelskammertag – DIHK

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Deutscher Industrie- und Handelskammertag – DIHK

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag ist die Spitzenorganisation der 80 Industrie- und Handelskammern, denen alle deutschen Unternehmen – mit Ausnahme des Handwerks, der Landwirtschaft und der freien Berufe – per Gesetz als Mitglieder angehören. Der DIHK repräsentiert damit nahezu die gesamte gewerbliche Wirtschaft in Deutschland. Sein Zweck besteht darin, die Zusammenarbeit der Kammern zu sichern und zu fördern, einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zu gewährleisten, die gemeinsamen Belange der gewerblichen Wirtschaft zu wahren und ihre Interessen gegenüber der Bundesregierung bzw. der Europäischen Kommission und in der Öffentlichkeit zu vertreten. Der DIHK äußert sich zu allen wirtschaftlich bedeutsamen Aspekten der deutschen und europäischen Politik. Er übernimmt zentrale Informations- und Dienstleistungsaufgaben für die Industrie- und Handelskammern und deren Mitgliedsunternehmen – von regelmäßigen Konjunkturumfragen bis zur Technologie- oder Kooperationsbörse im Internet – und betreut die deutschen Auslandshandelskammern.

Organe des DIHK sind die Vollversammlung, in der alle Industrie- und Handelskammern als Mitglieder vertreten sind, der Vorstand und der Präsident. Der Präsident wird von der Vollversammlung für jeweils vier Jahre gewählt (seit 2009 im Amt: Hans Heinrich Dittmann). Er vertritt den DIHK in wirtschaftspolitischen Entscheidungen und Stellungnahmen nach außen. Dem Vorstand obliegt die Leitung des DIHK im Rahmen der Richtlinien und Beschlüsse der Vollversammlung. Die laufenden Geschäfte werden vom Hauptgeschäftsführer unter Leitung des Präsidenten wahrgenommen. Sitz des DIHK ist Berlin, wo er seit 1999 mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) unter einem Dach im „Haus der Deutschen Wirtschaft“ residiert.

Vorläufer der heutigen Industrie- und Handelskammern waren die in der Blütezeit des Merkantilismus, im 18. Jahrhundert, gegründeten Zusammenschlüsse der Kaufleute, die „Gewerbevorstände“ und „Kommerzdeputationen“. Im 19. Jahrhundert bildeten sich regionale Industrie- und Handelskammern als selbstverwaltete Interessenvertretungen der gewerblichen Wirtschaft heraus, die zugleich vom Staat für bestimmte wirtschaftspolitische Mittler- und Hilfsfunktionen in Dienst genommen wurden. Als zentrale Kammervereinigung entstand 1861 der „Deutsche Handelstag“. Ab 1918 führte die Spitzenorganisation den Namen „Deutscher Industrie- und Handelstag“; 2001 erfolgte ihre Umbenennung in „Deutscher Industrie- und Handelskammertag“.

Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
color: Komplette Online-Ausgabe als PDF-Datei.
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Ausgabe: 11/2010
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