Deutschlands internationale Flughäfen

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Deutschlands internationale Flughäfen

Als Export- und Reiseland spielt Deutschland eine bedeutende Rolle im internationalen Luftverkehr. Ein dichtes Netz von Linien- und Charterflügen verbindet die Bundesrepublik mit Großstädten und touristischen Zielen in aller Welt. Wichtigste Drehscheibe des internationalen Luftverkehrs in Deutschland ist der Flughafen Frankfurt Rhein-Main, der allerdings längst an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Daneben hat sich der Flughafen München als „Luftkreuz des Südens“ etabliert. Über leistungsfähige Großflughäfen verfügen auch die übrigen Wirtschaftszentren der Bundesrepublik. Die ursprünglich für 2012 geplante Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg International lässt aber immer noch auf sich warten.

Auf den 22 internationalen Flughäfen in Deutschland erfolgten 2013 rund 2,2 Mio Starts und Landungen. Abgesehen vom innerdeutschen Flugverkehr wurden etwa 400 Flugziele in 111 Ländern von den deutschen Flughäfen aus angeflogen. Die Zahl der Fluggäste (Abreisende, Ankommende und Transitreisende zusammengerechnet) erreichte mit 202,5 Millionen einen neuen Höchststand. Allein 58,0 Mio Passagiere wurden auf dem Rhein-Main-Flughafen abgefertigt, der damit seine Position als drittgrößter Flughafen in Europa (nach London Heathrow und Paris Charles de Gaulle) bestätigte und weltweit den zwölften Rang einnahm. München (38,6 Mio), die Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld (26,3 Mio) und Düsseldorf (21,2 Mio) folgten in Deutschland auf den weiteren Plätzen.

Nach dem schweren Rückschlag des Krisenjahres 2009 befand sich der Luftverkehr ab 2010 wieder im Aufwärtstrend, wenn auch zuletzt mit vergleichsweise geringen Wachstumsraten, da die wirtschaftliche Erholung in Europa und anderen Weltregionen nur langsam vorankam. Einen dämpfenden Effekt hatte auch die Einführung der Luftverkehrsabgabe Anfang 2011. Diese wirkte sich vor allem auf die Nachfrage im Billigflugverkehr aus. In den Jahren nach 2000 hatten die Billigflieger mit ihren Niedrigpreisen noch für rasch wachsende Passagierzahlen gesorgt. Inzwischen zeichnet sich eine neuerliche Erholung im Billigflug-Segment ab, da große Gesellschaften einen Teil ihrer Flüge auf eigene Billigflug-Töchter übertragen. Von den Veränderungen in diesem Markt sind besonders die kleineren Flughäfen betroffen, die fast ausschließlich oder zu großen Teilen durch Billigflieger bedient werden, während an den Drehkreuzen des internationalen Flugverkehrs (Frankfurt, München) die traditionellen Fluggesellschaften dominieren.

Weltweit näherte sich die Zahl der Passagiere 2013 der Marke von 6 Milliarden. Die Zahl der Flüge stieg mit 32,3 Millionen ebenfalls auf ein Rekordniveau.

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Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
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Ausgabe: 08/2014
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